Geschrieben von Armin Wolf am Mai - 26 - 2011 | 0 Kommentare

Einseitige Schmerzen im Kopf werden in der medizinischen Fachsprache auch als Paroxysmale Hemikranie bezeichnet wird. Bei dieser Krankheit treten einseitige Kopfschmerzen auf, die man auch als Schmerzattacken benennt und die sich durch Attribute wie stechend, stark, bohrend und pulsierend auszeichnen. Der starke einseitige Kopfschmerz dauert zumeist zwischen zwei bis 45 Minuten und bei besonders extremem Auftreten müssen die Erkrankten bis zu 40 Attacken am Tag erleiden. In der Regel allerdings sind es täglich um die fünf bis zehn Anfälle. Die Schmerzen treten um die Augenhöhle, die Schläfe und um die Stirn auf.

Im Prinzip ist die Hemikranie vergleichbar mit der Krankheit namens Cluster-Kopfschmerz. Unterschiede zeigen sich dadurch, dass sich der einseitige Kopfschmerz in Form von kürzeren Anfällen bemerkbar macht. Diese kürzeren Anfälle zeichnen sich durch eine größere Anzahl, im Vergleich zum Cluster-Kopfschmerz, aus. Die Hemikranie kann als halbseitige Migräne bezeichnet werden. Viele Menschen leiden unter verschiedenen Formen von Kopfschmerzen, Mediziner beschreiben sogar eine fast höhere Anzahl derer, die an Kopfschmerzen welcher Art auch immer leiden, als derer, die frei von Kopfschmerzleiden sind. Die Verlaufsform der Hemikranie kann verschieden sein. Einerseits können die Schmerzen in regelmäßigen Abständen auftreten und andererseits können auf eine Reihe von Anfällen auch einige beschwerdefreie Wochen folgen. Die Intervalle zwischen Anfällen und Schmerzfreiheit können variieren. In der Regel tritt dir Krankheit in dem so genannten dritten Lebensabschnitt eines Menschen auf und statistisch gesehen sind Frauen bis zu dreimal häufiger von der Krankheit betroffen als die Männer.

Die medikamentöse Therapie geht mit der Einnahme bestimmter Analgetika einher, denn diese wirken Studien zur Folge am besten bei Hemikranie.