Geschrieben von Armin Wolf am Januar - 20 - 2011 | 0 Kommentare
dornwarzen behandeln

Dornwarzen können sich als sehr schmerzhaft erweisen, da sie nach innen wachsen und daher beim Laufen schmerzen. Gerade beim Laufen übt das gesamte Körpergewicht einen hohen Druck auf die Dornwarze aus. Oftmals wird von Betroffenen beschrieben, dass man das Gefühl hat, einen Dorn im Schuh zu haben, der sich in die Haut presst. Gerade bei tiefsitzenden Dornwarzen ist der Schmerz meist nur schwer zu ertragen. Dies kann den Alltag erheblich beeinträchtigen. Wie viele andere Warzenarten auch werden Dornwarzen durch die humanen Papillomviren ausgelöst. Hierbei erfolgt die Infektion oft an warmen, feuchten und öffentlichen Örtlichkeiten, wie zum Beispiel in Schwimmbädern oder Saunen. Die Viren können ohne Wirt monatelang überleben. Somit ist die Ansteckungsgefahr sehr hoch.

Die Behandlung von Warzen kann mit unterschiedlichen Therapien realisiert werden. Neben der physischen Therapie können sie auch medikamentös behandelt werden. Die wohl bekannteste Therapie ist die Kryotherapie. Hierbei wird die Dornwarze mit einem Applikator, der ein Gemisch aus Propan und Dimethylether oder flüssigem Stickstoff enthält, vereist. Der Applikator kühlt sich dabei auf eine Temperatur von unter minus 50 Grad Celsius ab. Je nach Größe der Warze muss der Applikator bis zu 30 Sekunden auf die Warze gehalten werden. Hierdurch bildet sich eine Blase, die dann später zu einer Ablösung der oberen Hautschicht führt. Dornwarzen behandeln kann auch durch eine sogenannte Kauterisation geschehen. Hierbei wird die Dornwarze mit ätzenden Stoffen, wie zum Beispiel Salicylsäure oder Trichloressigsäure, behandelt. Das Ziel dieser Behandlung ist, dass sich die Dornwarze sodann Schicht für Schicht auflöst. Vor allem ist hierbei wichtig, dass die Abtragung der Hautschichten vorsichtig geschieht, da es beim Einreißen der Haut häufig zu Neuinfektionen kommt.

Eine weitere Methode, um Dornwarzen zu behandeln, ist ein chirurgischer Eingriff mittels chirurgischem Löffel oder Laser-Skapell. Allerdings wird diese Methode nur in seltenen Fällen eingesetzt, weil die chirurgische Entfernung häufig zu starken Wundschmerzen, Narbenbildung oder zu hohem Blutverlust führt.

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