Geschrieben von Armin Wolf am Januar - 18 - 2011 | 0 Kommentare
chronische erkältung

Eine Erkältung beginnt mit Frösteln, einem Kratzen im Hals und Husten. In den Folgetagen geht es weiter mit Kopfschmerzen, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Bei schwerem Verlauf kann der Patient unter Fieber leiden, das jedoch nicht so hoch ansteigt wie bei einer echten Grippe. Bei entsprechender Schonung ist man in der Regel nach ein paar Tagen wieder genesen – vorausgesetzt, das Immunsystem ist intakt und man hat sich wirklich ein paar Tage Bettruhe gegönnt.

In vielen Fällen entwickelt sich ein zunächst harmloser Infekt zu einer dauerhaften Krankheit, die äußerst hartnäckig sein kann. Eine chronische Erkältung kann unterschiedliche Ursachen haben. Ein Hauptgrund ist das so genannte „Verschleppen“ eines Infektes. Um beispielsweise die unangenehmen Begleiterscheinungen wie Schmerzen und Fieber zu bekämpfen, nehmen gerade viel beschäftigte ­Berufstätige Medikamente ein, um so schnell wie möglich wieder fit zu sein. Die Symptome werden durch die Arzneien für kurze Zeit gelindert, sodass der Patient denkt, er sei wieder gesund. Dies ist allerdings ein Trugschluss und schon nach kurzer Zeit erfolgt der Rückfall, der das Immunsystem noch mehr schwächen kann.

Eine Erkältung kann sich ebenso durch ein ohnehin labiles Immunsystem verlängern. Eine ungesunde Lebensweise wie übertriebener Alkoholgenuss, Tabakkonsum, Vitaminmangel, zu wenig Schlaf und Stress führt dazu, dass die körperliche Abwehr bei der geringfügigsten Ansteckung nicht hundertprozentig funktioniert. Um einer chronischen Erkrankung vorzubeugen, sollten die Risikofaktoren so weit wie möglich reduziert und die Ernährungsweise umgestellt werden.

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